Zürich im März 2020

 

Aktuelle Situation - COVID-19

Geschätzte Kunden, Lieferanten, Bewerber & Partner

 

Die Situationen und Auswirkungen des Corona-Virus verändern sich laufend und fordern uns täglich heraus.

Die Gesundheit unserer Mitarbeitenden und unserer Kunden hat für uns oberste Priorität. Zu dieser tragen wir, besonders in dieser aussergewöhnlichen Zeit, grösste Sorge.

Wir sind in diesen Tagen für Sie da und nehmen Ihre Anliegen und Aufträge entgegen. Täglich bespricht unser betriebsinternes Pandemieteam die Entwicklung der Lage und reagiert zeitnah und adäquat.

Die Vorschriften und Empfehlungen des Bundes und des Kantons Zürich wirken dabei auf unseren Alltag und unsere Entscheidungen ein. Wir haben die notwendigen Schutzmassnahmen zur Sicherheit unserer Mitarbeitenden und Kunden getroffen und setzten die Hygienemassnahmen konsequent um. Auch die Sicherheitsabstände an den Arbeitsplätzen sind eingehalten. Wir sehen, trotz einzelner Einschränkungen an den Arbeitsplätzen, von einer Betriebsschliessung ab, um für die Menschen, die in der jetzigen Zeit am dringendsten auf eine Tagesstruktur angewiesen sind, da zu sein. Die direkten Vorgesetzten stehen mit unseren abwesenden Mitarbeitenden in telefonischem Kontakt.

Ihre Fragen, geschätzte Kundinnen und Kunden, beantworten wir gerne unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 044 295 93 93. Für Ihre Anliegen und Aufträge bieten wir Ihnen gerne unsere professionelle Unterstützung an.

Wir wünschen Ihnen gute Gesundheit.

Herzlichst Ihr St. Jakob-Team

 

Unser Ziel

Die Stiftung St. Jakob ist ein wirtschaftlich ausgerichtetes Sozialunternehmen. Wir bieten Menschen mit einer Beeinträchtigung eine marktgerechte Arbeit in einem sozialen Umfeld. Indem wir sie wertschätzend behandeln und ihnen neue Perspektiven eröffnen, fördern wir nachhaltig ihre soziale Integration. Zusammen mit den leitenden Angestellten leisten sie Arbeit von hoher Qualität und machen so die Stiftung St. Jakob zu einem wirtschaftlich erfolgreichen und zuverlässigen Partner.

Respekt

Wir behandeln einander so, wie wir selber behandelt werden wollen, und akzeptieren jede individuelle Persönlichkeit. Wir begegnen ihr offen, egal zu welcher Religion oder politischen Haltung sie sich bekennt, und unabhängig von ihrer Herkunft oder sexuellen Orientierung.

Wertschätzung

Da wir andere Menschen ernst nehmen und einen aufmerksamen und harmonischen Umgang pflegen, zeigen wir einander Wertschätzung. Diese leben wir auch gegenüber Kunden, Lieferanten und andern Partnern, indem wir zuvorkommend, dienstleistungsorientiert und fair handeln, ehrlich und offen kommunizieren.

Nachhaltigkeit

Regeln und Abmachungen halten wir ein. Durch Zuverlässigkeit und Sorgfalt sichern wir uns langfristige Partnerschaften. Sie sind uns wichtig, genauso wie die Umwelt, der wir Sorge tragen, indem wir achtsam mit unseren Ressourcen umgehen.

Qualität

Unseren Partnern gegenüber halten wir unsere Versprechen und erledigen unsere Arbeit professionell, zeitgerecht und in höchster Qualität. So können wir die Ausgaben des Behindertenwerks zum grössten Teil durch eigene Marktleistungen decken und gleichzeitig den Stolz und das Selbstwertgefühl aller Mitarbeitenden stärken.

Tätigkeitsbereiche

Das dem Werk von der öffentlichen Hand und durch Private anvertraute Geld setzen wir mit der grösstmöglichen Hebelwirkung ein. In folgenden Märkten bieten wir unsere Leistungen und Produkte zu wettbewerbsfähigen Preisen an, mit dem Ziel der bestmöglichen Wertschöpfung:

  • Elektronik
  • Gebäude- und Gartenpflege
  • Ausrüsterei
  • Digitalisierung
  • Flechterei
  • Schreinerei
  • Gastronomiebereich (Bäckerei, Konditorei, Confiserie, Verkauf).

 

Gründerin

Marie Bürkli (1864-1927), Nichte des Stadtingenieurs Arnold Bürkli (1833-1894), gehörte zu den innovativsten und tatkräftigsten Förderinnen der Eigenständigkeit und Emanzipation blinder Frauen und Männer. Ursprünglich Kindergärtnerin, gründete sie 1902 in ihrem Eltern-haus an der Sihlfeldstrasse 8 ein Arbeitsheim für blinde Frauen, drei Jahre später an der St. Jakobstrasse eine Werkstätte für blinde Männer. Damit wollte sie blinden Menschen eine feste Tageseinrichtung geben, ihnen berufliche Perspektiven eröffnen und ihnen mit verschiedenen Arbeiten einen sicheren Verdienst verschaffen. Nach und nach wurden dort auch andere, auf dem Arbeitsmarkt schwierig zu vermittelnde, Personen aufgenommen. Aus den Gründungen Marie Bürklis ging nicht nur die St.-Jakob-Stiftung hervor, sondern auch das Blindenheim Dankesberg, die Genossenschaft Blinden-Leuchtturm Zürich und schliesslich die Stiftung Mühlehalde mit dem gleichnamigen Alters-Wohnheim für Sehbehinderte an der Witikonerstrasse.

Die Stiftung St. Jakob bezog dieses Frühjahr das Gewerbezentrum an der Viaduktstrasse 20. Darin bietet sie über 400 geschützte Arbeitsplätze. Vor dem Gebäude befindet sich ein mit Schirmplatanen bestückter Platz, der sich bereits zum beliebten Treffpunkt im Quartier entwickelt hat. Dieser Platz heisst nun «Marie-Bürkli-Eck».

Kultur und Lebensqualität

Der stadtbekannte St. Jakob Chor probt wöchentlich für öffentliche Auftritte mit einem halbjährlich wechselnden Programm.
Bild: Auftritt in der Kirche St. Jakob am Stauffacher.

 

Die beliebten eintägigen Ausflüge zeigen die Heimat immer wieder von einer neuen überraschenden Seite und ermöglichen einmal jährlich ein ungezwungenes Zusammensein